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Unsere Projekte
Was passiert gerade?
Auf dieser Seite informieren wir Sie über laufende Projekte im Bereich Kläranlage, Kanalisation und Verbandsanlagen. Hier werden Bauvorhaben, Sanierungen und Erweiterungen mit Zeitplänen und Hinweisen zu möglichen Auswirkungen vor Ort dargestellt. Die Inhalte werden laufend aktualisiert, sobald neue Projekte umgesetzt werden.
Fertigstellung Sanierung Kasbachdüker (2026)
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Im Frühjahr 2026 wird der letzte Bauabschnitt des Kasbachdükers entlang der L7 Kasbachstraße umgesetzt.
Die Arbeiten mussten im Jahr 2019 aufgrund eines außergewöhnlich hohen Hangwasseranfalls unterbrochen werden und werden nun fertiggestellt.
Ziel des Projekts ist die dauerhaft sichere Ableitung der Abwässer aus den Gemeinden Steinberg, Achenkirch und Eben am Achensee zur Kläranlage in Strass im Zillertal. Für die Bauarbeiten ist eine Vollsperre der L7 Kasbachstraße von 07. April bis 11. Juni 2026 erforderlich.
Betroffen ist der Abschnitt vom TIWAG-Kraftwerk Kasbach bis zur Kasbachstraße Nr. 37 in Eben am Achensee. Der gesamte Durchzugsverkehr wird über die B181 Achenseestraße umgeleitet, während die Zufahrt für Anrainer weiterhin möglich bleibt.
Mit der Fertigstellung dieses Bauabschnitts wird ein langjähriges Projekt erfolgreich abgeschlossen.
Errichtung einer neuen Lagerhalle auf dem Gelände der ARA (2026)
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Im Jahr 2026 wird auf dem Gelände der ARA-Strass eine neue Lagerhalle errichtet, um den Anlagenbetrieb langfristig effizient und sicher zu gestalten.
Durch den Wegfall bisheriger Lagerflächen müssen Materialien und Geräte derzeit teilweise im Freien gelagert werden, was zu erhöhtem Verschleiß und zusätzlichen Kosten führt.
Die neue Halle schafft eine witterungsgeschützte Lager- und Abstellmöglichkeit für Betriebsmittel, Ersatzteile und Fahrzeuge. Dadurch werden Arbeitsabläufe verbessert, Wartungskosten reduziert und die Lebensdauer der Geräte verlängert.
Gleichzeitig entstehen ausreichend Platzreserven, um auch zukünftige Anforderungen problemlos bewältigen zu können.
Für die Umsetzung des Projekts sind Investitionskosten in Höhe von rund 400.000 Euro netto vorgesehen.
Projektübersicht
Folgende Projekte durften wir in der Vergangenheit bereits umsetzen.
Errichtung einer Klärschlammtrocknung (2025–2026)
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Mit der Inbetriebnahme der Klärschlammtrocknungsanlage wurde ein wesentlicher Schritt in Richtung einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Abwasserbehandlung gesetzt. Durch die Trocknung wird dem Klärschlamm ein Großteil des Wassers entzogen, wodurch sich Volumen und Gewicht erheblich reduzieren. Insgesamt können dadurch jährlich rund 4.000 Tonnen Klärschlamm eingespart werden. Dies führt zu einer deutlichen Verringerung der Transportfahrten und bringt allein bei den Entsorgungskosten eine Einsparung von rund 400.000 Euro netto pro Jahr. Gleichzeitig werden CO₂-Emissionen reduziert, wodurch die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leistet. Für die Errichtung der Klärschlammtrocknung wurden insgesamt rund 2,8 Millionen Euro netto investiert.
Neue Überschussschlamm-Eindickung (2025)
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Mit der Errichtung der neuen Anlage zur Eindickung von Überschussschlamm wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der Schlammbehandlung gesetzt. Durch die Erhöhung des Feststoffgehalts wird dem Schlamm bereits vor dem Faulturm ein erheblicher Anteil an Wasser entzogen. Dadurch kann das vorhandene Volumen im Faulturm effizienter genutzt werden und die Faulprozesse laufen stabiler und leistungsfähiger ab. In Folge führt dies auch zu einer höheren Biogasproduktion, welche für den Eigenenergiebedarf genutzt und teilweise auch weiterverwertet werden kann. Die Anlage stellt somit eine wesentliche Ergänzung der bestehenden Infrastruktur dar und erhöht nachhaltig die Gesamtleistung der Kläranlage. Für die Umsetzung wurden rund 330.000 Euro netto investiert.
Erneuerung der Rechenanlage (2021 - 2022)
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Die Rechenanlage bildet die erste Reinigungsstufe der Kläranlage und dient dazu, grobe Verunreinigungen wie Hygieneartikel, Plastik oder sonstige Feststoffe aus dem Abwasser zu entfernen. Die bestehende Anlage wurde durch eine moderne und leistungsfähigere Rechenanlage ersetzt. Durch die feinere Abscheidung können Grob- und Schwebstoffe deutlich effizienter zurückgehalten werden. Dies entlastet die nachfolgenden Reinigungsstufen und verbessert die gesamte Prozessstabilität. Zusätzlich wurde eine Rechengutwaschpresse installiert, die das abgeschiedene Material reinigt, entwässert und das Entsorgungsvolumen reduziert. Dadurch werden sowohl die Betriebssicherheit als auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage nachhaltig verbessert. Für die Projektumsetzung wurden rund 450.000 Euro netto investiert.
Errichtung Mischwasserüberlaufbecken Finkenberg Persal (2022)
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In einem Mischwassersystem werden Regenwasser und Abwasser gemeinsam in einem Kanal abgeleitet. Bei starken Niederschlägen kann es dabei zu Überlastungen kommen. Mischwasserüberlaufbecken dienen in solchen Fällen als Zwischenspeicher. Die besondere Herausforderung in der Gemeinde Finkenberg liegt in den geologischen Gegebenheiten, da aufgrund des felsigen Untergrunds eine natürliche Versickerung nur sehr eingeschränkt möglich ist. TTT Mit der Umsetzung dieser Mischwasserentlastungsanlage in der Gemeinde Finkenberg wurde ein Becken mit einem Volumen von rund 270 m³ errichtet. Zusätzlich wurden umfangreiche Adaptierungen am bestehenden Kanalnetz durchgeführt, um die hydraulische Leistungsfähigkeit zu verbessern. Überschüssiges Mischwasser wird nun kontrolliert abgeführt, wodurch Überlastungen im Kanalnetz vermieden werden. Gleichzeitig wird die Kläranlage entlastet und die Betriebssicherheit erhöht.
Verfahrenstechnische Anpassung der biologischen Reinigung (2020)
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Im Jahr 2020 wurden an der Kläranlage umfassende verfahrenstechnische Optimierungsmaßnahmen im Bereich der biologischen Reinigung umgesetzt. Im Zuge dessen wurde die bestehende Hochlaststufe zur AAA-Stufe als erste biologische Reinigungsstufe umfunktioniert und in das Reinigungskonzept integriert. Durch diese Maßnahmen konnte die Anlagenkapazität von 167.000 auf 200.000 Einwohnerwerte gesteigert und gleichzeitig die Reinigungsleistung der Kläranlage nachhaltig verbessert werden. Ergänzend dazu wurden die Schwachlastbiologiebecken auf ein Kaskadensystem mit vorgeschalteter Bio-P-Zone umgebaut sowie einer betontechnologischen Sanierung unterzogen. Die Kläranlage ist damit optimal auf zukünftige Anforderungen und steigende Belastungen vorbereitet und verfügt über zusätzliche betriebliche Leistungsreserven.
Filtratwasserberhandlung mit Demon - Verfahren (2005)
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Das DEMON®-Verfahren ist seit über 20 Jahren erfolgreich in Betrieb und zählt zu den führenden Technologien für energieeffiziente Stickstoffelimination. Im Jahr 2025 wurden bei einer durchschnittlichen Zulaufkonzentration von 1.600 mg/l NH₄-N im Ablauf 89 mg/l NH₄-N gemessen – ein Ammoniumabbau von ca. 94,4 %. Unter Berücksichtigung der Ablaufkonzentration von 109 mg/l NO₃-N ergibt sich ein Gesamtstickstoffabbau von rund 87,6 %. Das Verfahren reduziert den Energiebedarf deutlich, entlastet die Hauptstrombiologie und sorgt nachhaltig für eine hohe Effizienz der Kläranlage.
Abwasserverband AIZ - Achental, Inntal, Zillertal Strass im Zillertal 150 6261 Strass im Zillertal
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Montag - Donnerstag 07:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 16:45 Uhr
Freitag 07:00 - 12:00 Uhr
Anlieferung-Öffnungszeiten
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Freitag 07:00 - 11:30 Uhr 13:00 - 16:00 Uhr
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